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Funktionsheizen für Calciumsulfat- und Zementestriche

Das Funktionsheizen beginnt mit einer Vorlauftemperatur von 25 °C, die 3 Tage zu halten ist. Danach wird die maximale Auslegungsvorlauftemperatur (i.d.R. bis 45°C) eingestellt und weitere 4 Tage gehalten. Bei Frostgefahr ist die Anlage in Betrieb zu lassen.

Die Abgrenzung zum Belegreifheizen ist wie folgt: 

 

Funktionsheizen:

Erstaufheizung des Estrichs nach vorgegebenem Protokoll

(entspricht DIN EN 1264-4 Abschnitt 4.4) Das Funktionsheizen nach DIN EN 1264-4 dient als Nachweis der Erstellung eines

mangelfreien Werks für den Heizungsbauer und nicht als Aufheizvorgang zum Erreichen der Belegreife. 

 

Belegreifheizen:

Beheizen des Estrichs zum Erreichen der Belegreife des Estrichs als Vorbedingung für die Verlegung der Oberböden. Der Trocknungsverlauf für den Estrich ist nicht abschätzbar. Bei hoher relativer Raumluftfeuchte kommt er unter Umständen ganz zum Stillstand. Eine Beschleunigung des Trocknungsvorgangs kann durch den Betrieb der Fußbodenheizung (Belegreifheizen), Luftwechselraten oder Maßnahmen wie das mechanische Trocknen erreicht werden.

 

Im folgenden haben Sie die Möglichkeit, das "Protokoll zum Funktionsheizen für Calciumsulfat - und Zement-estriche als Funktionsprüfung für Fußbodenheizungen" zu laden: 

 

   Dateidownload: Protokoll "Funktionsheizen"
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